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Torgau-Informations-Center
Markt 1
D-04860 Torgau

Telefon: (03421) 7014-0
Telefax: (03421) 7014-15
E-Mail: info(at)tic-torgau.de

Öffnungszeiten Ostern - Oktober
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr / Sa, So, FT: 10:00 - 16:00 Uhr

Winter-Öffnungszeiten hier

 

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Führungen

Frauen führen durch die Stadt

Drei Frauen,  wie sie verschiedener nicht sein könnten, laden zu Stadtführungen ein. Im historischen Gewand erscheinen sie und werden nicht müde vom Glanz der Torgauer Bauten zu schwärmen und den Gästen Geschichte und Geschichten nahe zu bringen.
Die Lutherin, Katharina stand fest im Leben, führte den großen Haushalt, braute Bier und war auch Luthers „Morgenstern“. Sophie, die Bäckersfrau führt durch die Torgauer Altstadt, erzählt vom Alltag in der Backstube, vom Meister natürlich und  weiß sogar, wo der Dresdener Stollen herkommt. Rund um Torgau gibt es viele Mühlen. Der Meister hat das Lieschen allein in die Stadt geschickt. Wer den „Weg des Mehls“ mit ihr gemeinsam geht, sieht die Häuser einfacher sowie gut betuchter Bürger und sogar das Schloss mit ganz anderen Augen.

Schloss Hartenfels – ein Fürstenhof der Renaissance

„Torgau ist immer meine Wonne gewesen…“, gestand schon der sächsische Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige, zu dessen Hochzeit mit Sibylle von Cleve über neun Tage hinweg mehr als 31.000 Gäste beköstigt worden sind. Fast 200 Jahre später verheiratete der russische Zar Peter der Große hier in Torgau seinen Sohn mit einer deutschen Prinzessin. Über das Leben bei Hofe und über die Baugeschichte dieses einzigartigen Frührenaissanceschlosses erfahren Besucher bei den Schlossführungen.
Während der Führung „Verborgenes wieder entdecken“ öffnen sich im Torgauer Schloss einige Türen, die sonst verschlossen sind.  Erläuterungen am Schlossmodell erleichtern die Orientierung, bevor Treppauf Treppab die heutige Schlossanlage  durchquert wird.

Torgau – eine der schönsten Renaissancestädte Deutschlands

Torgau, dereinst die bevorzugte Residenz der sächsischen Kurfürsten, hat sich über die Jahrhunderte viel vom Glanz einer kursächsischen Landesmetropole bewahren können.
Die Bürgerhäuser der historischen Altstadt begeistern durch Sitznischenportale, Hauszeichen oder Volutengiebel. Auf dem Markt beeindrucken das Renaissance-Rathaus und die prächtigen Patrizierhäuser. Der Torgauer Museumspfad eröffnet die Möglichkeit, einzelne historische Gebäude sogar von innen zu besichtigen. Glanzpunkt ist sicherlich Schloss Hartenfels, das einzig erhaltene Schloss der deutschen Frührenaissance mit dem Großen Wendelstein und der von Martin Luther als ersten protestantischen Kirchenbau geweihten Schlosskirche. Anschaulich und interessant werden sowohl die historischen Bauten als auch das Leben der Stadtbewohner erläutert.

Torgau als politisches Zentrum der Reformation

Die Gäste erfahren, warum der Ausspruch “Wittenberg ist die Mutter und Torgau die Amme der Reformation“ seine volle Berechtigung hat. Mehr als 40 Aufenthalte Martin Luthers sind in Torgau, damals die kursächsische Residenzstadt,  belegt. Der Reformator selbst hat die Schlosskirche als ersten protestantischen Kirchenbau geweiht. Katharina Luther, seine Ehefrau verstarb in Torgau. Im Haus, heute Katharinenstraße 11 gibt es die einzige Gedenkstätte für die Lutherin. Ihr Grabstein ist in der Stadtkirche St. Marien zu sehen. Gegenüber der Kirche, im früheren Pfarrhaus, erarbeiteten Luther, Melanchthon, Jonas und Bugenhagen die Torgauer Artikel als Grundlage der Augsburger Glaubenskonfession.

Torgau und das Militär

Die Schlacht bei Torgau im November 1760 ging als Entscheidungsschlacht des Siebenjährigen Krieges in die Geschichte ein. Ab 1811 wurde die Stadt auf Napoleons Geheiß zur Festung ausgebaut. In Sachsen sind kaum vergleichbare Anlagen zum beeindruckenden Torgauer Denkmalensemble erhalten. Die Festung Torgau ist für die Entwicklung der Wehrarchitektur des 19. Jahrhunderts von nationaler Bedeutung.
Nach dem Wiener Kongress kam Torgau zu Preußen und entwickelte sich zu einer Garnisons- und Beamtenstadt, wurde oft „Klein-Potsdam“ genannt. Für geführte Touren zu diesen Themen, deren inhaltliche Schwerpunkte im Vorfeld genau besprochen werden, muss genügend Zeit eingeplant werden! Selbst für Gäste, die sich bisher nicht zu den Festungsforschern zählten, gibt es spannende und interessante Führungen.

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